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Rettet die ...


Leserbeitrag:  

 

Bevölkerung vor...

 

 

hier würde jedem von uns auch bestimmt ein Thema dazu einfallen, oder etwa nicht? Heute jedoch möchte ich (selbst Hobbyimker (im Bild oben zu sehen, einer unserer Bienenstöcke) und nebenberuflicher konventioneller Kleinlandwirt) mich dem aktuellen Thema "Bienenrettung" widmen.

 

Ist es nicht wunderbar einfach, wie Naturschutzverbände und auch andere "grüne" Organisationen dies dem Bürger so leicht ermöglichen, dass dieser mit nur einer Unterschrift etwas gegen das Bienensterben machen kann? Nur kurz unterschreiben und dann mit gutem Gewissen in den nächsten Urlaubsflieger steigen, oder im Supermarkt die billige Honigmischung (wie es im Kleingedruckten auf vielen Honiggläsern zu finden ist: "Mischung aus EU und nicht EU Ländern") kaufen, denn den Bienenschutz machen ja andere! 

 

 

Was ist denn die Auswirkung meiner Unterschrift bei "Rettet die Bienen"? 

  • Werden von den Behörden die Straßenränder nicht mehr gemulcht (für nicht Wissende: Gras mit Blumen wird abgemäht und im gleichen Aufwasch klein gehäckselt) damit man als Autofahrer auch so richtig schöne Sicht hat und gut in der nächsten Kurve Gas geben kann? Nein, davon steht meines Wissens nix in dem Programm! 

  • Bekommen die Eisenbahnbetriebe die Auflage weniger Spritzmittel zu verwenden, bzw. mehr Ökoflächen zu betreiben? Also nicht dass ich wüsste... 

  • Steingärten und Mähroboter werden verboten? Wohl auch eher nein... 

  • Spritzmittelverbot für (nicht sachkundige) Privathaushalte, z.B. Schneckenkorn, auch das wohl nicht...
     
  • Bürger bekommen einen Zuschuss, wenn Sie Bio- und regionale Lebensmittel vor Ort kaufen? Auch davon ist mir nichts bekannt...
      
  • Große Firmen müssen Ihre Fimen- und Reklamebeleuchtung ausschalten? Nein, auch hier ist deren Lobbyarbeit besser... und, und, und...
  • Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, gäbe es eine Verpflichtung zur Erhöhung der Bioerzeugnisquote bis 2025 auf 20% und 2030 auf 30%. Würde das nicht bedeuten, dass Bioproduzenten wieder weniger für Ihre Produkte bekommen, da aktuell mit einer Quote von unter 20% ja der Markt schon übersättigt ist...Leider wohl ja... (unterschreiben die Unterzeichner im Kleingedruckten wohl mit, dass diese dann auch ab 2030 verpflichtet sind, mindestens 30% Bio zu kaufen? auch wohl eher nein...)

Diejenigen, die aktuell schon viel für die Bienen und auch andere Tier- und Insektenwelt machen, sind oft Landwirte. Viele bauen freiwillig Blühflächen an (auch konventionelle Betriebe!) und verzichten dadurch auf einen Teil Ihrer Einnahmen (ja, es gibt ein Förderung für Blühflächen, doch die ist geringer, als wenn der Landwirt auf der Fläche bewirtschaften würde...(wers nicht glaubt, kann ja einfach einmal die behördlichen Bedingungen und Auflagen von Landwirtschaftsämtern dazu durchlesen!).

 

Und wem das nicht reicht, der kann ja einmal zum nächsten Bauern gehen und fragen, was er für die Umwelt macht (nehmt euch aber Zeit, könnte ein längeres Gespräch werden)... 

 

Ich persönlich denke, dass die schlimmste Auswirkung der Unterschrift die wäre, dass noch mehr Kleinbetriebe mit noch höheren Auflagen einfach bald keine Lust mehr haben und dann Ihren Betrieb aufgeben, und dann? Ahja, brav Veggi-Gen-Soja-Essen vom Supermarkt kaufen? Ne, nicht mein Ding! 

 

Leider sind die langfristigen und echten Auswirkungen einer "Bienenrettungsunterschrift" mir nicht genau bekannt (ich meine nicht den Gesetzestext, sondern, was daraus langfristige Folgen sind?) 

 

Bienenrettung funktioniert schon mit einem kleinen Umdenken (und Handeln!) bei jedem Einzelnen von uns:  

 

  • Im Garten ein kleines Stück nicht abmähen - oder noch besser, mit Blumen bepflanzen 

  • Den Steingarten einfach ein kleines Stück kleiner machen  

  • Honig und auch andere Lebensmitttel regional kaufen 

  • Vor allem aber auch Respekt dem Landwirt gegenüber zeigen (er produziert euer Essen), nicht gleich in Rage kommen, wenn dieser euch auf einem Spazierweg mit einem großen Traktor entgegenkommt, glaubt mir, er würde auch gern mal wieder einfach nur spazierengehen...

  • und jeder hat bestimmt die ein oder andere Idee

Aber auch die Politik ist gefordert:
 
  • mehrjährige Blühflächen, die ein Landwirt mühsam angesäht hat, werden nach Ablauf der 5 Jahresfrist aus Subventionsgründen einfach wieder abgerissen, umgeackert, totgespritzt (hiervon werden in Zukunft leider auch meine Blühflächen (und viele hundert andere) betroffen sein, wenn sich da nichts ändert; warum schafft man hier nicht Anreize, diese Naturwunderflächen freiwillig weiter bestehen zu lassen?)  

 

Ich finde, dass jeder auch nur einen kleinen Teil aktiv machen sollte, oder?

 

 

Leserbeitrag von W.Fischer aus 02/2019:  

 

 

 




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